Lohnkostenzuschuss – Welche Möglichkeiten gibt es?

Folgende Ausgangsituation: Sie, als Arbeitgeber, möchten gern neue Mitarbeiter einstellen. Leider gibt der Arbeitsmarkt nicht immer ausreichend qualifizierte Mitarbeiter her, die Sie für Ihr Unternehmen benötigen.

Eine Ausbildung kommt ebenso nicht immer infrage. Jetzt finden Sie Bewerber, die aufgrund ihrer Einstellung und Motivation sehr gut in Ihr Unternehmen passen würden, doch leider nicht die geforderten Qualifikationen mitbringen. Um diese Mitarbeiter nun zu qualifizieren und einzuarbeiten, haben Sie als Unternehmen oft einen nicht unerheblichen Mehraufwand.

Die Lösung: Lohnkostenzuschüsse

Doch wer unterstützt nun Ihr Unternehmen finanziell mit Lohnkostenzuschüssen? Bei dieser Form der Förderung wird generell zwischen zwei Arten unterschieden. Je nach Unternehmen und Situation der zukünftigen Mitarbeiter sollte man den passenden Lohnkostenzuschuss auswählen.
 

A) Eingliederungszuschuss

Für Unternehmen, die Bewerber aus der Arbeitslosigkeit heraus einstellen, gibt es die Möglichkeit einen Lohnkostenzuschuss von der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, Landratsamt oder dem Rententräger zu erhalten.

Dieser Lohnkostenzuschuss nennt sich im Amtsdeutsch Eingliederungszuschuss. Hier muss vor Beginn der Tätigkeit beim zuständigen Amt ein Antrag gestellt werden. Der Antragsteller erhält daraufhin einen Fragebogen, in dem er begründen muss, weshalb Lohnkostenzuschuss gezahlt werden soll. Es wird der Soll-Arbeitsplatz beschrieben, der Ausgangsstatus des neuen Mitarbeiters und die Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um die fachlichen Defizite abzubauen.

Die Schwierigkeit liegt darin, alle - aber auch wirklich ALLE - denkbaren Szenarien aufzuzeigen und treffend zu beschreiben. Oft wird dieser Punkt nicht richtig von den Arbeitgebern ausgeführt. Und das ist tragisch, ist er doch die wichtigste Grundlage, auf derer die Sachbearbeiter der ARGE und des Jobcenters entscheiden. Der Antrag ist letztlich auch die Basis für die Höhe und Zeitdauer der Förderung. Das sollte Ihnen immer gewiss sein.

B) Investitionszuschuss

Der Investitionszuschuss ist ein Projekt der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Hier werden u.a. neu geschaffene Dauerarbeitsplätze gefördert. Dieser Lohnzuschuss ist v.a. für kleinere Unternehmen interessant. Werden bei diesen doch bis zu 40% gefördert - die zudem nicht zurückbezahlt werden müssen. Sie möchten mehr darüber wissen? Genauere Informationen zu diesem Lohnkostenzuschuss erfahren Sie bei der SAB.

Keine zeitaufwendige Antragstellung

Interessieren Sie sich für die Lohnkostenzuschüsse? Spielen Sie gar mit dem Gedanken, eine dieser Förderungen zu beantragen? Dann sparen Sie wertvolle Zeit und übertragen Sie uns die Antragstellung und weitere Kommunikation mit dem zuständigen Amt.

Rufen Sie uns kostenlos unter 0351 - 270 464 220 an, und lassen Sie sich unverbindlich beraten. 

 

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